Autoren-Archive: Lissi Laschet
Kommunikation im Raum
Das C in New Work
steht für Culture.
Interview mit Michael Ostertag
Als Agentur mit langjähriger Erfahrung und Fokus auf Messeplanung und -gestaltung musste SCHMIDHUBER in den vergangenen zwei Jahren ihr Kerngeschäft neu denken. Wir sprechen im Interview mit Michael Ostertag über den Wandel des Business und die Unternehmenskultur seit 2020 und werfen einen Blick auf mögliche zukünftige Optionen rund um das Thema New Work Culture.
Was bedeutet Kommunikation im Raum für Sie? Wie würden Sie das für sich definieren?
Kommunikation im Raum beschreibt schlussendlich immer den Ort oder auch die Zeit, wo Menschen Themen begegnen. Früher wurde das Thema Kommunikation im Raum stärker im Sinne von identitätsstiftender Architektur verstanden. Man hat Werte gebaut, erlebt, Räume haben beeinflusst. Heute liegt der Fokus vielmehr auf gesellschaftlich relevanten Strömungen.
„Räume können Menschen bewegen, sich anders zu verhalten. Den Raum dafür zu nutzen, das ist für mich eigentlich der Kern von Kommunikation im Raum.”
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Durch die Pandemie hat sich viel verändert, im Privatleben wie auch im Arbeitsleben. Hat sich dadurch auch Ihre Definition von Kommunikation im Raum verändert oder ist sie sozusagen nur neu ausgerichtet worden?
Ich glaube weder noch. Die Pandemie ist ein furchtbares Ereignis gewesen und hat uns natürlich als Unternehmen beeinflusst. Nicht nur aber auch aus diesem Grund, haben wir neue Geschäftsfelder aufgebaut oder schneller vorangetrieben als zuvor geplant. Aber an meiner Haltung zum Thema Kommunikation im Raum, was die Bedeutung oder die Definition angeht, hat sich dadurch eigentlich gar nichts verändert.
Auch wenn der Kern der Selbe bleibt – welchen Einfluss hatten die letzten zwei Jahre auf die Unternehmenskultur von SCHMIDHUBER?
Da es uns mehr um ein Leitbild a la „wie wollen wir zusammenarbeiten“ geht möchte ich das gerne von der Pandemie trennen. Das Ganze ist ein Prozess, der schon sehr viel länger andauert, als über die letzten zwei Jahre. Die Pandemie hat gewisse Prozesse jedoch beschleunigt. So hat sich unsere Unternehmensausrichtung stark verändert. Wir stellen uns nun noch breiter auf und fokussieren nicht mehr nur auf das Kerngeschäft, welches durch Ereignisse wie die Pandemie durchaus gefährdet wird. Neben dem klassischen Messe- und Experience Design, spielen wir aktiv Future Work, Retail und hybride Formate viel stärker nach außen.
Stichwort Homeoffice und Hybridmodelle. Wie sind Sie denn in den letzten zwei Jahren damit bei SCHMIDHUBER umgegangen und wie wird sich das zukünftig verändern?
Technisch gesehen war das keine große Umstellung für uns, da wir schon immer viele Kund:innen oder Projekte weltweit hatten und Mitarbeitende nicht nur von München aus beteiligt waren. Durch unsere bisherige Remote Work Infrastruktur hat uns das dann nicht so schwer getroffen. Viel mehr hat der fehlende Austausch – menschlich aber vor allem auch des Wissens, gerade in Kreativ- und Gestaltungsphasen gefehlt. In den Phasen wo Ideen entstehen und Konzepte entwickelt werden ist dieser Austausch und die Reibung sehr wichtig. Das ganze hybrid zu meistern war unsere Aufgabe. Wir hatten Teams, die im Büro arbeiten wollten und wir hatten Mitarbeitende, die familiär- und homeschooling-bedingt zuhause arbeiten wollten. Beidem sind wir gerecht geworden. Ich denke, dass ist auch ein Teil unserer Unternehmenskultur.
Wie hat denn in den zwei Jahren die Integration von neuen Mitarbeitern bei SCHMIDHUBER in bestehende Teams stattgefunden?
Das war weder für neue Mitarbeitende noch für das Kernteam die beste Situation. Ich glaube, wir hatten Mitarbeitende, die haben wir erst nach einem Jahr wirklich persönlich kennengelernt. Wir haben bei uns ein internes Mentoring. Alle neuen Mitarbeitenden haben Ansprechpersonen, die nicht nur bei der Arbeit sondern auch z.B. bei der Wohnungssuche weiterhelfen können. Am wichtigsten ist natürlich das Vernetzen. Das hat auch digital sehr gut geklappt – so hatten wir z.B. auch eine virtuelle Weihnachtsfeier.
Haben neue Mitarbeiter die Möglichkeit die Unternehmenskultur mitzugestalten und achten Sie bei der Bewerberauswahl auch auf deren Inputs und Ideenansätze?
Ja, unbedingt. Wir suchen die Bewerber:innen schon nach einem gewissen Schema aus, denn man muss die Bewerbungsflut ja auch filtern. Wir gehen hier mit den Menschen gemeinsam längere Wege. Früher hieß es mal SCHMIDHUBER Family. Ich würde es viel mehr Collaboration Space nennen, in dem wir Menschen mit einem gemeinsamen Ziel vereinen. Ich wäre manchmal gerne wieder Student, weil mir diese tägliche Dosis an Neuem wirklich fehlt. Umso wichtiger sind neue Mitarbeitende mit frischen Ideen und neuen Perspektiven. Diese finden bei uns auch ihren Raum, denn ein Teil unserer Kultur ist es eben auch, alles sehr demokratisch anzugehen und das auch zu leben.
Das klingt gut. Was macht denn Ihrer Meinung nach das Büro – neben der gelebten Kultur – zu einem Sehnsuchtsort?
Ich denke am wichtigsten ist es, die richtigen Leute am richtigen Ort zu versammeln. Wenn alle für ihre Sache brennen und motiviert sind, können nur gute Dinge entstehen. Damit meine ich nicht nur Arbeitsergebnisse, sondern eben auch eine entsprechende Atmosphäre. Und diese Atmosphäre, die sich durch eine gelebte Unternehmenskultur auszeichnet, kann das Büro zu einem Sehnsuchtsort machen. Letztlich geht es viel mehr um die Menschen, als um einen Ort oder Raum. Passend zu dem Thema empfehle ich auch den Podcast von Michael Trautmann „On The Way To New Work“. Hier werden viele verschiedene Sichtweisen auf das Thema New Work beleuchtet und auch Fragen rund um die Zusammensetzung von Teams diskutiert.
Spannend ist, wie radikal kontrovers man Teams zusammenbaut. Baut man z.B. bewusst Radikale, die Bestehendes auch hinterfragen, in Teams ein, damit Neues entsteht?
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Dazu kommen Faktoren wie intrinsische und extrinsische Motivation. Was motiviert mich, ins Büro zu gehen? Meistens ist es der Austausch mit den Kolleg:innen. Es gibt Kunden, die zu einstündigen Meetings einladen, in denen dann nur über privates gesprochen wird. Das ist etwas vom Arbeitgeber initiiertes und kann etwas bemüht wirken. Da man seine Kolleg:innen und Mitarbeitenden oft häufiger sieht, als Familie oder Partner:innen, sollte vor allem die Chemie stimmen. Ich denke, man muss einen Sinn im eigenen Tun sehen. Wenn man die Frage „Wieso gehe ich da hin“ für sich beantworten kann, ist der Arbeitsplatz vielleicht schon ein solcher Sehnsuchtsort.
Gemeinschaftsfördernede Formate sind auch im Büro wichtig. Können Sie uns Ihre Formate genauer erläutern?
Uns war es immer wichtiger, ein gemeinsames Leitbild zu entwickeln, als Wirtschaftlichkeit oder Erfolg zu planen. Wenn man es schafft, gute Menschen gut arbeiten zu lassen, dann wird das Ergebnis am Ende besser und das ganze wird zum Selbstläufer. Dadurch nehmen andere mehr wahr, woran man glaubt. Das wiederum zieht Menschen an, die auch daran glauben. Wir haben mit unseren Formaten dafür gesorgt, dass sich die Menschen einbringen.
Mit unseren „Sixty Minutes“ können alle im Haus den anderen ein Thema vorstellen, dass ihn oder sie interessiert oder inspiriert. Bei unseren „Open House Lectures“ laden wir externe Kreative ein, die uns ihre Ansätze für deren Kreationsprozesse näher bringen. In unseren „Colab Meetings“ arbeitet ein Team innerhalb einer Woche ein Thema aus und stellt es den anderen vor. Bei unseren „Tuesday Lunches“ essen wir im großen Workshopraum gemeinsam zu Mittag und tauschen uns in lockerer Atmosphäre aus. Dadurch hat sich in all unseren Häusern auch eine gute Subkultur etabliert und das gemeinsame Mittagessen muss gar nicht mehr angeordnet werden, da alle oft auch so gemeinsam Mittagessen oder den einen oder anderen Abend gemeinsam verbringen. Jedenfalls freuen wir uns, dass wir nun alle wieder live sehen können.
Mit unseren „Sixty Minutes“ können alle im Haus den anderen ein Thema vorstellen, dass ihn oder sie interessiert oder inspiriert.
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Woher kam der Impuls für diese Formate und wie sind sie entstanden?
Ich glaube, die meisten dieser Formate sind zwischen unserem Marketing Team und mir entstanden. Gemeinsam verantworten wir die Themen interne und externe Kommunikation. Das gemeinsame Mittagessen hier im Viertel läuft schon eher automatisch als geplant und bringt alle zusammen. Da wir unseren Leitsatz „Wir denken in Lösungen und nicht in Disziplinen“ sehr stark leben, setzen wir unsere Teams projektbezogen mit den richtigen Köpfen zusammen. Bei den „Sixty Minutes“ sollen die Leute viel mehr über beispielsweise tolle Urlaubserlebnisse sprechen, die sie inspiriert haben, als zum x-ten Mal über Digitalisierung oder New Work. Vor kurzem war eine Mitarbeiterin auf einem Bambus-Workshop und wollte das unbedingt teilen. Dieses Format lebt von seiner Spontanität und den neuen Impulsen für die anderen.
Wir werden von Spezialist:innen immer mehr zu Generalist:innen.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
Was würden Sie denn jungen Gestaltern noch mit auf den Weg geben?
Was mir spontan einfällt: früher war unsere Disziplin und die Gestaltung sehr geprägt von Charakteren, die in einer Sache sehr gut waren und andere Dinge wenig bis gar nicht konnten. Heute hingegen merke ich, was uns und auch jungen Gestaltenden alles abverlangt wird. Wir werden von Spezialist:innen immer mehr zu Generalist:innen. Leuten die alles können sollen. Ihr seid jetzt mehr oder weniger noch in einer sehr freien Phase eures Lebens und solltet in jedem Falle Energie dafür aufwenden, etwas zu finden, in dem Ihr gut seid und an dem Ihr auch langfristig Spaß habt. Das ist der größte Skill. Ob das in der Hochschule oder außerhalb passiert ist egal. Ich glaube, das Allerwichtigste in der heutigen Zeit ist, dass man ein gutes Gefühl hat, weil man sinnstiftend arbeitet oder etwas bewegen kann.
Haben wir als Gestalter auch einen Bildungsauftrag? Ist es für uns nicht wichtiger, eine gewisse Geisteshaltung zu transportieren als neue Produkte zu gestalten, gerade im Kontext New Work Culture?
Unbedingt. Wobei ich New Work Culture zu kurz, zu klein gefasst finde. Vor fünf, sechs Jahren gab es mal den Ansatz des „Design Thinking“. Das war der Versuch Design weiter oben anzusiedeln. Unternehmen haben versucht, dem Management Gestaltung beizubringen, um prozessual auf ganz andere neue Lösungen zu kommen. Sicherlich war das ein spannender Ansatz. Was den Bildungsauftrag angeht, finde ich müssen wir schon viel früher bei unseren Kindern ansetzen. Ob dieser dann über Gestaltung oder viel mehr über den Austausch und soziale Beziehungen läuft, ist eine andere Frage. Nichtsdestotrotz ist Gestaltung ein Kultur beeinflussendes Instrument und nicht nur relevant für Unternehmenserfolge. Was uns wieder zurück führt zur vorgelebten Unternehmenskultur.
Wie hat sich denn retrospektiv Ihr Arbeitsalltag im Laufe Ihrer Karriere verändert?
Ich habe meine Arbeit immer so verstanden, dass ich da helfe und unterstütze, wo es gerade nicht so läuft, wenn Probleme gelöst oder Dinge verändert werden müssen. Gleichzeitig habe ich mich aus Themen zurückgezogen, bei denen ich gemerkt habe, da läuft´s. Also war es lange eher situatives arbeiten. Ich bin eingestiegen als Architekt für Details. So wurde ich wahrgenommen und es ergab sich irgendwann die Möglichkeit mich mehr in die Unternehmensführung einzuarbeiten und mich zu entwickeln. Schließlich kam ich in der obersten Unternehmensführung an, in der ich 14 Jahre gearbeitet habe. Jetzt bin ich viel stärker an Kunde:innen und an der Entwicklung von Konzeptionen und Strategien beteiligt. Ich denke, dass es gut ist, den Arbeitsalltag hier und da zu verändern und sich auf Neues einzulassen. Auch, um eine gewisse Altersüberheblichkeit zu umgehen. Viele älter werdende Kreative gehen gerne den Weg des kleinsten Übels, weil sie im Laufe ihrer Karriere schon zig Kämpfe mit Kund:innen gefochten haben oder Niederlagen in Wettbewerben hinnehmen mussten. Dann zu sagen, den Aufwand ist die Sache nicht wert, möchte ich vermeiden. Deswegen arbeite ich gerne mit jungen Gestaltenden zusammen. Diese arbeiten und agieren oft aus Neugier und der Moment des „etwas zum ersten Male Tuns“, birgt eine Magie in sich. Aus dieser Magie heraus entstehen neue Themen. Da ist es dann umso wichtiger, dass man etwas auch zum sechsten Mal versucht, wenn es fünf Mal nicht zum Erfolg geführt hat.
Diese vorgelebte Unternehmenskultur können Menschen ja auch in ihr privates Umfeld transportieren und diese weitergeben – vom Manager bis zum Praktikant.
Ja klar. Das ist auch wichtig, wenn man sich dem Thema Marke nähert. Corporate Identity wird häufig nur unter dem Designaspekt gesehen. Dabei fußt diese Identität auf den drei Säulen: Design, Charakter und Verhalten. Wie sind wir wirklich? Wie leben wir miteinander? Wie gehen wir miteinander um? Bei diesen Fragen entzaubern sich manche große Marken durch ein Verhalten, was sie nach außen verkaufen, aber nach innen nicht leben. Also ist das vielleicht der Bildungsauftrag der Arbeitgebenden, diese Kultur konsequent vorzuleben.
Bei Praktikant:innen stelle ich oft fest, dass diese schon mit einem gesunden Selbstbewusstsein sehr selbstständig agieren und arbeiten. Wenn ich auf mein Studium zurückblicke, stelle ich fest, dass heute die Abläufe viel schneller und enger getaktet sind. Ich habe acht Jahre studiert und hatte lange Zeit mich weiter zu entwickeln.
Ich glaube es ist enorm wichtig, dass man den Fokus im Rahmen des Studiums auch auf die Art der Ideenfindung lenken sollte, oder wie man mit Menschen gemeinsam ein gutes Zielbild entwickelt und somit dann gute Ergebnisse erzeugen kann. Generell habe ich den Eindruck, dass Lehre und Realität schon etwas auseinandergedriftet sind. Wir hatten früher wahnsinnig gute Architekt:innen als Professor:innen, die leider keine guten Lehrerenden waren. Bis heute hat sich da kaum etwas verbessert im Vermitteln von Wissen. Es wird meiner Meinung nach immer wichtiger die Kollaboration von Lehre und dem was in der Welt geschieht zu fördern – einfach auch um Studierende besser mitzunehmen. Wir leben in einer so schnelllebigen Zeit, dass das was heute gelehrt wird in vier Jahren auf unserem Markt an Relevanz eingebüßt haben wird. Vielleicht wäre ein neues Format sinnvoll, das die Zusammenarbeit zwischen Agenturen bzw. Büros und der Lehre mehr zulässt.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben. Wir bleiben gespannt, was sich rund um das Thema New Work in der nächsten Zeit tut.
Gerne wieder. Ich bedanke mich ebenfalls bei euch, denn ich konnte auch einiges mitnehmen. Abschließend noch ein Gedanke zum Thema New Work. Mich hat dabei am meisten bewegt, dass dies mehr ein empirisches Testfeld ist, in dem wir uns momentan bewegen. Manche Menschen propagieren Themen und vermitteln den Eindruck, als wüssten sie wie es geht. Das glaube ich allerdings nicht, denn wir sind noch sehr frisch in dieser Phase. Es ist ein tolles Thema für Forschung und Lehre. Daher bin ich sehr gespannt auf euer Magazin, weil ihr unterschiedliche Perspektiven zusammentragen werdet.
Michael Ostertag im Interview mit Sinisha Hapke, Nida Colak und Felix Zaglauer von der Hochschule Mainz; Master Kommunikation im Raum SoSe 2022.
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Die Arbeitswelt der Zukunft
New Work?
New Culture!
SCHMIDHUBER
Wie es gelingt, eine innovative Arbeitswelt zu kreieren, die zukunftssicher ist und den Menschen in den Fokus stellt.
Die Arbeitswelt
der Zukunft?
Aktuell stellt sich vor allem die räumliche Frage der Arbeit ganz neu. Nach der Pandemie und mit fortschreitender Digitalisierung und Mobilität muss die Rolle des Büros als physischer Ort neu gedacht und definiert werden. Denn Mobile Work und damit die Gleichzeitigkeit digitaler und physischer Interaktionen wird zum wesentlichen Thema künftiger Arbeitswelten.
Szenario 1 – Das Büro als physisches Zentrum der Arbeit
Spielt Mobile Work nur gelegentlich eine Rolle, ist die Inszenierung des Kollektiven und die Wahrnehmbarkeit des Büros als sicheren Ort für die Gemeinschaft wichtig. Vertrauensschaffende Maßnahmen werden sich positiv auf die Arbeitsatmosphäre des Unternehmens auswirken.
Szenario 2 – Das Büro als flexibler Campus
Ermöglicht ein Unternehmen einen erhöhten Anteil von Mobile Work und Mitarbeiter verbringen weniger als die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Büro kann ein Campus, auf dem das Erleben einen großen Stellenwert einnimmt, verschiedene Arbeitsmodelle miteinander verbinden. In räumlich flexiblen Settings gibt es Platz für Austausch, Inspiration und ebenso ruhige Arbeitsplätze.
Szenario 3 – Das Büro als Herz der Unternehmensmarke
Arbeitet das Team vorrangig mobil, muss ein Ausflug ins Büro ein verlockender Tag sein, an dem Networking und Austausch im Fokus stehen. Das physische Büro muss dann maximale Identifikation schaffen. New Work und Employer Branding spielen hier Hand in Hand – denn gemeinsam aktivieren die Maßnahmen Potenziale von Mitarbeiter:innen zur signifikanten Steigerung des Unternehmenserfolgs.
Inspiration.
Befähigung.
Verbindung.
Als Designagentur für Kommunikation im Raum kreieren wir klare Markenhaltungen, verwandeln Strategien und Botschaften in bewegende Erlebnisse und gestalten so reale Markenbeziehungen, die uns im Gedächtnis bleiben – analog und digital, glaubhaft und wirksam. Diese Denk- und Handlungsweise spiegelt sich in unserer Struktur ebenso wie in unseren Räumlichkeiten: in drei Häusern mit drei Gärten, flexibler Platzgestaltung, mit Bürohund und Goldfischen.
Wir arbeiten kollaborativ in interdisziplinären Teams, die von einem holistischen Denken geprägt sind. Statt Aufgaben einzelnen Disziplinen zuzuordnen, stellen wir je nach Projekt spezifische Teams zusammen, fördern und fordern Eigeninitiative ebenso wie eine unterstützende Haltung im Team. Dafür stehen uns Räume in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, die je nach Bedarf belegt werden, besonders beliebt ist unser Wintergarten. In den flexiblen Settings treffen wir unsere Kollegen:innen ebenso wie Kunden:innen, Bewerber:innen oder Gäste bei Veranstaltungen und Workshops.
Wir begreifen uns als Plattform, alle haben die Möglichkeit sich und ihre Ideen bestmöglich einzubringen. Um für uns die ideale Lösung zu finden, arbeitet ein internes Team, eng zusammen mit Marketing und HR konzeptionell wie räumlich am Thema New Work. Uns liegt es am Herzen, das gesamte Team an den Veränderungsprozessen teilhaben zu lassen. Denn wir möchten das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter:innen stärken und ihnen eine selbstbestimmte, flexible Umgebung bieten – weil wir wissen, dass das nicht nur zufriedener, sondern auch effizienter, kreativer und innovativer macht.
Zukunft der Arbeit? New Work Culture!
Um frei, innovativ und kreativ zu agieren und neue Strategien, Produkte und Dienstleistungen entwickeln zu können, bedarf es einer offenen Kultur, die einen klar definierten Rahmen mit Spielraum für die einzelnen Individuen bietet.
Fotos © SCHMIDHUBER
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SCHMIDHUBER Future Work
FUTURE WORK
WIE WOLLEN WIR IN ZUKUNFT ARBEITEN?
Prozesse
hinterfragen
Die Arbeitswelt befindet sich in einem radikalen Wandel. Prozesse, wie die Digitalisierung und Globalisierung, verändern schon seit Jahren die uns bekannten Strukturen. Gesellschaftliche Einflüsse, wie z.B. der Eintritt der Generation Z und der Austritt der Babyboomer aus dem Berufsleben sind weitere treibende Faktoren. Der damit einher-gehende Wertewandel und die sich verändernden Bedürfnisse führen, in Kombination mit dem Fachkräftemangel, zu einer großen Herausforderung für die Unternehmen.
Die Digitalisierung und Flexibilisierung von Arbeitsprozessen hat unsere Möglichkeiten enorm erweitert. Das Home Office kann beispielsweise zu einem Ort der fokussierten Arbeit werden, während die kollaborative Arbeit im Büro zum sozialen Event wird.
Es entstehen Freiräume für Workshopflächen, Arbeitslounges, Teamspaces und vielen weiteren Typologien. Je nach Tätigkeit kann der Ort der Arbeit in der „activity-based-work“ selbst gewählt werden. Dazu gehört auch das Hybride Arbeiten.
” Talentierte Mitarbeitende müssen gewonnen und gehalten werden, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Aufgabenstellungen werden zunehmend komplexer und können nur noch in einem kollaborativen Austausch gemeistert werden. Die Innovationskraft, die in dieser Art der Arbeit liegt, überlebensnotwendig für die Unternehmen von heute und morgen.“
Nicole Gietz
Gemeinsam
gestalten
Dabei gibt es keine Patentrezepte. Jede Branche
und jedes Unternehmen hat hoch individuelle Anforderungen und Prozesse, die Einfluss auf die Gestaltung des Raumes haben. Genauso wie Raum selbst eine Wirkung auf die Nutzenden und die Prozesse hat. Daher setzen wir vor der Planung der new work Arbeitswelten auf ein individuelles workplace consulting, sowie eine erfolgreiche Implementierung mit Change Management.
Vier
Dimensionen
Die 4 Dimensionen des New Work stehen in Zusammenhang zueinander & bilden die DNA des Unternehmens, das seine Mitarbeiter in den Fokus stellt.
- SPACE: den Richtigen Raum – die neuen Arbeitsformen >Activity based work
- TECHNOLOGIE: Digitalisierung von Kommunikation und Prozessen
- PEOPLE: die richtigen Menschen mit dem passendend MINDSET finden und halten
- MISSION: den Mitarbeitern über die Vision und den Purpose eine Orientierung geben. Die Frage nach dem WARUM beantworten können!
Was uns verbindet. Internal Branding als Identifikationsstifter
Unternehmen suchen Menschen, die für ihre Aufgaben brennen – sich also mit Begeisterung und Motivation einbringen.
Dazu braucht es eine Verbundenheit und gelebte Kultur mit den spezifischen Werten eines Unternehmens. Wenn der persönliche Purpose sich mit der Vision und Mission der Firma deckt, werden enorme Potentiale frei. Der Raum – in seiner Gliederung, Funktionen und Gestaltung – hat dabei einen großen Anteil an der Art und Weise wie miteinander kommuniziert wird.
Je höher der Anteil an Remote-Arbeit ist, desto wichtiger werden spezifisch gestaltete Räume, die spürbar werden lassen, dass es nicht egal ist, bei welchem Unternehmen man beschäftigt ist. Dies gilt nicht nur für die Mitarbeiterbindung, sondern auch für das Recruiting neuer Talente. Mit spezifischen Konzepten verbindet SCHMIDHUBER Future Work die Prinzipien der neuen Arbeitswelten mit Internal Branding und schafft so einzigartige und dauerhafte Markenerlebnisse, die Verbinden.
Projektieren & Planen. Full-Service-Partner
Die Umsetzung der spezifisch entwickelten Visionen für die Arbeitswelten von morgen ist bei SCHMIDHUBER nicht mit Consulting, Entwurf und Planung abgeschlossen.
Als Generalübernehmer können alle Arbeiten und Anschaffungen zur Umsetzung gebündelt angeboten und gesteuert werden. Der gesamte Prozess von der Beratung bis zur Ausführung können somit konsequent verfolgt werden.
Auch die Einführung und Begleitung der Nutzenden in die neuen Räume bildet einen wichtigen Aspekt des Change Managements, um die Potentiale des Raumes auch effizient nutzen zu können.
Für die Verantwortlichen bedeutet dies den Single-Point-of-Contact und eine Bündelung vieler Planungspartner, Dienstleister und Händler in der Steuerung und Abrechnung der Projekte.
Fotos © Olaf Becker, München
© Starfinanz, Hamburg
Film © SCHMIDHUBER, München
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Branded Office Space
BSH Branded Office Space
In den neuen BSH Offices erleben Mitarbeiter:innen die Zukunft des Arbeitens
Bei der BSH Home Appliance Group mit dem Stammsitz in München kehrt im Sommer 2022 die gesamte Mitarbeiterschaft zu 50% ihrer Arbeitszeit in das reale Büro zurück. Nach zwei Jahren im Homeoffice ist das für viele Mitarbeiter:innen eine große Umstellung und exemplarisch für die aktuelle Arbeitswelt vieler Menschen.
Die wachsende Bedeutsamkeit der Virtualisierung, der flexiblen Arbeitsweise und insbesondere der Sinnhaftigkeit von Arbeit im Allgemeinen ist auch für die BSH der Ausgangspunkt für eine Neugestaltung ihrer Offices in München-Neuperlach.
Unsere Mission
Zielsetzung bei der Entwicklung eines neuen Büro Settings war vor allem dies: Identität schaffen. Kultur spürbar machen. Orte der Kommunikation etablieren. Menschen zusammenbringen. Auf einer Fläche von rund 1.700 qm haben wir eine Future Work Umgebung konzipiert, die zu 100 % auf soziale Einbindung setzt und die partielle Rückkehr ins Büro als Chance nutzt, um eine sinnstiftende Verbindung der Mitarbeiter*innen zur Unternehmenskultur aufzubauen. Das Motto: Culture. Places. Stories. People.
„Unser neues Büro schafft vor allem vielfältige und auch ungeplante Möglichkeiten der Begegnung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig bietet das flexible Konzept für den bekannten Tagesablauf aber auch Rückzugs­möglichkeiten. Wir haben hier ein offenes Umfeld geschaffen, in dem sich alle Team-Mitglieder rundum wohlfühlen.“
Michael Bohn, Marketingleiter Central Europe
Im Zentrum:
The Branded Core
Das gesamte Interieur spiegelt die BSH Kompetenz in Sachen Design, Technologie und Innovation wider. Oberflächen, Farben und Materialien der unterschiedlichen Bereiche fügen sich in ein zusammenhängendes Gestaltungskonzept ein.
Neben den neu gestalteten Office-Bereichen der Mitarbeiter-Teams von Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff entsteht im Zentrum der Etage der „Branded Core“. Zugänglich für alle Mitarbeiter werden hier auf Grundlage der globalen Corporate Identity vier Marken Touchpoints realisiert: Das der Bosch Community Hub, das Siemens Café, die Gaggenau Winebar und das Neff meet + greet. Alle Einbaugeräte wie Kühlsysteme oder Kochinseln stammen selbstverständlich aus dem jeweiligen Produktportfolio.
Hybride
Nutzung
Darüber hinaus wurden zwei großzügige Workshop Räume realisiert, die für eine unterschiedliche Anzahl von Nutzern ein flexibles Setup bieten. Voll ausgestattet mit Arbeitsmaterialien und Medientechnik bieten sie ein kreatives Umfeld für teamübergreifende Think Tanks oder Kundenworkshops.
Die Public Library bietet einen Ort der Ruhe mit Leseecke für konzentriertes Arbeiten, Meeting-Inseln und akustisch getrennten Sitznischen und rundet die Anforderungen an ein Büro der Zukunft ab.
Multimedial und für jeden Raum individuell gestaltet sind die Marken Collagen an den Wänden. Das Grundprinzip aus den Elementen Monitor, Pinnwand, Grafik, Lichtrahmen und Typographie ist bei allen gleich. Die thematische Bespielung wechselt jedoch und greift das übergeordnete Motto Culture. Places. Stories. People. auf.
Fazit
Mit den neu gestalteten Räumen haben wir ein zukunftweisendes Bürosetting geschaffen, das soziale Interaktion fördert, eine hybride Nutzung ermöglicht und allen Mitarbeiter:innen dabei eine vertraute Atmosphäre bietet. Durch die Aktivierung der Produktmarken Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff im räumlichen Kontext wird eine starke Identifikation mit der Marke geschaffen.
„Räume erzeugen Identität, geben Halt und Orientierung und sind dadurch ein wichtiger Baustein im modernen Employer Branding.“
Jan Domin, Partner bei SCHMIDHUBER und Client Manager für die BSH
Fotos © Olaf Becker, Becker/Lacour, München/Frankfurt
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Play. Watch. Listen. Create.
One Sony
Play. Watch. Listen. Create.
Ein Jahr nach dem SCHMIDHUBER-Erstaufschlag auf der IFA rückt der Kunde in den Mittelpunkt: Bühne frei für die Besucher:innen, die im Zentrum des Standes auf eine Tribüne gehoben werden und von dort aus den besten Rundblick über alle Messehighlights und die Produktvielfalt genießen. Von hier aus verdichten sich die in Kreissegmenten angeordneten Produktgruppen Play, Watch, Listen und Create sowie der medial bespielte Markenhorizont zu einem großen Panoramabild: One SONY.
Spitzentechnologie und Kundenerlebnis ist das SONY Markenversprechen. Die Technik wird kleiner, brillanter, einsetzbar in jeder Lebenslage. Das gibt dem Nutzer wieder Raum und Zeit für Phantasie und Inspiration. Genau dieses Gefühl haben wir auf der IFA erfolgreich in die dritte Dimension gebracht.
Timm Wilks | Managing Partner bei SCHMIDHUBER
Highlight
Zentrum
Im Zentrum präsentieren sich die Highlights: Die Mobile Devices. Hier erlebt der Besucher All the best of SONY auf kleinstem Raum in einem Gerät: Kamera, Screen, Sound und Apps. Von hier sortieren sich die Produkte nach hinten hin in zunehmender Detailtiefe. Somit sind auch bei einem schnellen Messebesuch die wichtigsten Inhalte erfassbar.
360°
Panorama
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Markenhorizont kein umlaufendes Band, sondern besteht aus einzelnen ultraflachen Screens, die sich erst im Zentrum zu einem überraschungsstarken 360°-Markenpanorama zusammensetzen: das große „Kandō-Bild“ der Marke SONY.
So entsteht ein differenziertes Spiel aus Einzel- und Gesamtperspektiven, das die Marke in allen Kern- und Einzelthemen sowie in ihrer Gesamtheit zum Erlebnis macht.
Nachhaltiges
Produkterlebnis
Ganz im Sinne der Philosophie von Kazuo Hirai, Manager und Geschäftsführer des japanischen Multimedia-Konzerns SONY, wird das japanische Kandō – ein freudiges Lächeln auf die Gesichter der Kunden:innen zu zaubern – in ein Überraschungsmoment und räumliches Markenerlebnis übersetzt.
Die klare Formgebung, die Reduktion der Farben und Grafik machen die Produkte zum Protagonisten des Messestandes.
Lennart Wiechell | Managing Partner bei SCHMIDHUBER
In Kollaboration mit Sony
Fotos © Olaf Becker, Becker/Lacour, München/Frankfurt
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Future Work Spaces
Der Sparkassen
Innovation Hub
Star Finanz
Bank- und Versicherungsprodukte gelten seit jeher als eher konservativ. Daran ist auch erstmal nichts auszusetzen, denn sie sollen uns vor allem Sicherheit geben. Dies ist auch ein oberstes Ziel der Sparkassen. Doch unser Leben, und damit die Anforderungen an den alltäglichen Umgang mit Geld, haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem die Digitalisierung verändert die Anforderungen an den Zahlungsverkehr, an die Verkaufs- und Beratungsprozesse von Finanzprodukten und schafft durch intelligente Vernetzung verschiedenster Themen völlig neue Produkte auf dem Finanzmarkt. Auch die gezielte Betrachtung von Megatrends und den Bedürfnissen Menschen verschiedener Generationen bietet vielfältige Ansätze für neue Finanzprodukte und -dienstleistungen.
Die offene Gestaltung hatte bereits in den bisherigen Räumen des S-Hubs für ein freundschaftliches Arbeiten auf Augenhöhe gesorgt und ein gutes und produktives Arbeitsklima entstehen lassen. Durch den Umzug werden die Ressourcen jetzt neu gebündelt und die Abläufe noch effizienter gestaltet.
Jens Rieken | Managing Director bei Star Finanz
Intensiv, agil
und interaktiv.
Der Sparkassen Innovation Hub in Hamburg ist der zentrale Inkubator des Sparkassenverbundes zu diesen neuen Produkten. Temporäre interdisziplinäre Teams aus Mitarbeiter:innen und externen Partner:innen arbeiten dort in der Designthinking-Methode für mehrere Wochen und Monate zusammen. Dabei steht die Kollaboration an höchster Stelle für den Ideationsprozess, der in den sogenannten Product Destination Räumen stattfindet.
Intensiv und agil, zumeist im Stehen, finden die Meetings der Projektteams dort statt. Sie starten in einem fast leeren Raum, wie auf einem weißen Blatt Papier. Aus mobilen Theken werden Arbeitsmaterialien gezogen. Nach und nach verschwinden die Wände unter Plakaten, Notizzetteln und Bildern. Aufgeladen von diesen Workshops gehen die Teams in die flexible Arbeitsfläche, arbeiten still für sich, oder schieben die Tische zusammen, um in kleineren Gruppen an den Themen weiter zu arbeiten. Es folgen mehrere dieser sogenannten Sprints, bis das Konzept zu einem neuen Produkt steht.
Welchen Raum braucht ein so hoch agiler Prozess, von Menschen die kreativ und interdisziplinär zusammen arbeiten?
Das wichtigste sind flexible Möglichkeitsräume, mit vielfältigen Arten physisch und digital zusammen arbeiten zu können.
Ein verbindendes
Design.
Doch wenn es so viele Variablen gibt, was hält das Ganze dann zusammen?
Die kräftigen Farbbänder, die sich an Boden, Wänden und Decke durch die Fläche ziehen, geben eine Gliederung und bieten Orientierung. Sie sind eine immerwährende Gestaltungskonstante, egal wie flexibel die Anordnung der Möblierung durch die Nutzer:innen ausfällt. Zu den kräftigen Farben wurden warme Grau- und Holztöne gesetzt, um einen wohnlichen Charakter zu schaffen. Dazu wurden Wandvertäfelungen und robuste Möbel aus Seekieferplatten gefertigt. Zementgebundene Holzwasserplatten waren hier nicht nur das ideale Material für die Schaffung der farbigen Inszenierungselemente, sondern – in ihrer unbehandelten Form – auch für die sich zurücknehmenden Arbeits- und Workshopbereiche. Sie schaffen zudem die nötigen akustischen Bedingungen im maximal offen gestalteten Grundriss.
Ein offener
Grundriss
Um diesen zu schaffen, wurde die Zellenstruktur der klassischen Büroetage vollkommen entkernt. Als zentraler Begegnungsort ist eine großzügige Küche geschaffen worden. Sie ist so gestaltet, dass auch externe Partner:innen und Besucher:innen diese ohne Hemmschwellen nutzen können. Auch der große Besprechungsraum mit der einladenden Couchlandschaft ist eher mit einem Wohnzimmer vergleichbar. Gerade wenn sich die Teams untereinander kaum kennen, ist die Schaffung einer zwanglosen Atmosphäre zum informellen Austausch besonders wichtig.
Neben der Nutzung als Workshop- und Arbeitsfläche war das Thema Events ein weiterer wichtiger Punkt für den Hub. Daher wurden die Räume, Präsentationstechnik und Möblierungen für Veranstaltungen ausgelegt und zudem Anschlüsse und Equipment für Studioaufnahmen von Podcast und Livestreams geschaffen.
Wir möchten die Räume noch funktionaler machen und noch stärker auf die Arbeitsprozesse ausrichten. Zum Beispiel entsteht ein eigener Raum für arbeitende Eltern und ihre Kinder.
Jens Rieken | Managing Director bei Star Finanz
Alles aus
einer Hand
Nachdem die raumbildenden Arbeiten durch den Vermieter der Immobilie geschaffen wurden, haben wir alle weiteren Ausbauten als Generalübernehmer durchgeführt und so ein schlüsselfertiges Gesamtergebnis geliefert.
Fotos © Sparkassen Innovation Hub
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Digitale B2B Plattform
Virtuelle
Brand Experience
Digitale B2B Plattform
Eine Sache können wir bei SCHMIDHUBER besonders gut: in heißen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und trotzdem fokussiert die richtigen Lösungen finden. So auch, wenn eine Pandemie die Welt auf den Kopf stellt und geplante Messen und Händlerevents abgesagt werden. Wir sehen in solchen Situationen die Möglichkeit neue Wege zu gehen und die Grenzen weiter zu verschieben.
Aus dieser Not im Jahr 2020 haben wir eine Tugend – besser gesagt – ein digitales B2B-Alternativkonzept für Siemens umgesetzt. Entstanden ist eine virtuelle Markenplattform, die wir mit unseren Partnern:innen von Blackspace im Folgejahr weiterentwickelt und damit eine gewohnt professionelle und individuelle Kommunikation mit den Händlern weit weg einer Messehalle ermöglicht haben.
Die persönlichen Gespräche mit unseren Partnern:innen im Handel waren auf der IFA immer ein fester Bestandteil unseres Erfolges. Nun gilt es, mit einer virtuellen Plattform an diese zwölfjährige Erfolgsgeschichte nahtlos anzuknüpfen und Handel sowie Konsumenten von innovativen Hausgeräten zu begeistern.
Volker Klodwig | Executive Vice President Sales BSH Hausgeräte GmbH
Willkommen im
virtuellen Loft
Das Angebot von Siemens präsentiert sich in Form eines virtuellen Lofts – dem Inbegriff des modernen, urbanen Lebensgefühls. Im Mittelpunkt des Siemens Lofts steht die Innovation Kitchen mit fünf herausragenden Produktneuheiten. In diesen spiegeln sich die Technologie- und Designkompetenz von Europas Einbaumarke Nr.1.
Erlebnis Zentrum
Das Kommunikationskonzept bietet detaillierte Informationen zu neuen Markteinführungen, viel Bewegtbild zum besseren Verständnis, maßgeschneiderte Lösungen sowie spezielle PoS-Angebote.
Messe 2.0
Diese Nähe und Live Experience auch digital zu realisieren, die Marke erlebbar zu machen, war bei der Konzeption gleichzeitig größter Ansporn sowie größte Herausforderung. So ist ein urbanes Loft entstanden, das den Messeauftritten der letzten IFA Jahre in nichts nachsteht.
Der einzige Unterschied? Das Loft wurde in den Eisbachstudios in München aufgebaut und B2B sowie Endkunden erleben die Produktneuheiten via Videomaterial und durch moderierte Vorführungen. Technische Daten können in Ruhe vor dem Rechner studiert werden und Einzelgespräche fokussierter geführt werden, als sonst im Messetrubel.
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House of Progress Wien
House of
Progress Wien
Eine Galerie des Fortschritts
Mit dem House of Progress zeigt Audi in der Mooncity im ersten Bezirk, wie sich die automobilen Grenzen verschieben. Mitten in der Wiener Innenstadt haben wir kein klassisches Flagship- oder Retailformat geschaffen, sondern einen kommunikativen Ort, an dem die Faszination der elektrischen Premiummobilität real und begreifbar wird.
Gestalterisch und inhaltlich auf höchstem Niveau, werden die Besucher:innen Teil einer Reise durch die zukunftsorientierte Ausrichtung der Marke Audi und erleben, was “Future is an Attitude” bedeutet.
Das neue Markenleitbild für Audi räumlich zu gestalten, ist für uns ein absolutes Leidenschaftsthema. Dass nun die ersten Touchpoints erlebbar werden und Menschen in aller Welt die Kraft der progressiven Markenhaltung spüren, begeistert uns!
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Gelebter
Progress
In nur zwei Monaten entstand ein Erlebniszentrum, das mit seinem Interior die Audi Markenwerte glaubhaft zum Leben erweckt und Besucher:innen nicht nur völlig in die neue Welt von Audi eintauchen lässt, sondern durch wechselnde Veranstaltungen und Themenwochen auch zum Place-to-be in der Wiener Innenstadt wird.
Zukunft zum Anfassen
Das Erlebniszentrum lädt Besucher:innen mit seiner außergewöhnlichen Gestaltung zum Flanieren ein. Exponate und interaktive Grafiken beleuchten den Aufbruch in eine neue Designära.
“Das House of Progress in Wien zeigt, wie Markenkommunikation Menschen begeistern kann. Immer dann, wenn Design, Content und Culture im Zusammenspiel ihre Wirkung entfalten,” so Michael Ostertag.
Screen
Time
Im großen Blog of Progress und auf diversen Screens wird das Spektakel des Fortschritts präsentiert. Das Design der neuen Audi Modelle wird den Besucher:innen vom Audi Designleiter Marc Lichte erklärt und bekannte Markenbotschafter wie Anna Gasser melden sich zum Thema Zukunft zu Wort.
Customer
Private Lounge
Besonders Interessierten erklärt ein speziell geschulter Produktprofi die neuen Technologien und Fahrzeuge der Marke Audi. Individuelle Konfigurationen können in einer abgetrennten Customer Private Lounge mit Berater:innen in Ruhe vorgenommen werden.
Individuelle Mobilität ist Ausdruck von Mindset und Lebenseinstellung. Mit dem House of Progress in der Kärntnerstraße bieten wir einerseits die Möglichkeit, die Marke noch besser kennenzulernen. Mit den Probefahrten mit unseren rein elektrischen Modellen zeigen wir aber auch, dass nachhaltige Premiummobilität von Audi ein guter Beitrag sein kann, den eigenen CO2-Footprint zu verringern.
Bernhard Loos | Marketingleiter Audi Österreich
House of
Progress Café
In der Wiener Innenstadt darf guter Kaffee natürlich nicht fehlen. Daher ist das House of Progress auch Treffpunkt und Begegnungszone. Das Café im ersten Stock lädt in außergewöhnlicher Atmosphäre zum Verweilen ein. Besucher:innen bieten sich spannende Blicke auf großartiges Design, klare Linien, hochwertige Materialien und Möbel sowie auf die Kärntnerstraße.
Fotos © F.List GmbH
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SCHMIDHUBER Mentorship
Mentorship
Individuell führen und fordern
Jede Lebensphase bringt ihre ganz eigenen Anforderungen mit sich – privat und im Beruf. Damit leben und arbeiten im Gleichgewicht bleiben, halten die Mentoren bei SCHMIDHUBER engen Kontakt zu ihren Mitarbeitern.
Wir wissen um die Gemeinsamkeiten, aber vor allem auch Unterschiede, die in unserer Agentur zusammenkommen. Wir sind bunt und nutzen genau das. Indem wir die Fähigkeiten der Einzelnen erkennen, Wünsche und Ziele definieren und Entwicklungen fördern. Für individuelle und gemeinsame Erfolge.
Lennart Wiechell | Partner bei SCHMIDHUBER
Individuell gemeinsam
Bei SCHMIDHUBER stehen die Türen immer offen für Gespräche. Wir arbeiten nicht nur gemeinsam, wir achten aufeinander und motivieren uns gegenseitig, nicht nur erfolgreich, sondern auch zufrieden zu sein.
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