Kategorie-Archive:#untaggable
Changing Perspectives
Perspektiv­wechsel
Vorsprung durch Technik auf vielfÀltige, emotionale und nachhaltige Art
Auf der zentralen FreiflĂ€che der Frankfurter Messe lĂ€dt Audi bei der IAA 2013 ein, MobilitĂ€t aus einem ungewohnten Blickwinkel zu betrachten: Eine âhĂ€ngende Stadtâ eröffnet neue Sichtweisen und macht unterschiedliche Anforderungen an die MobilitĂ€t der Zukunft sowie technologische Innovationen von Audi erlebbar.
Der Audi-Pavillon mit seiner âhĂ€ngenden Stadtâ ist eine begehbare Geschichte. StraĂen fĂŒhren durch Themenwelten, auf PlĂ€tzen wird kommuniziert.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
Schwebender
Kubus
Auf der zentralen FreiflÀche des MessegelÀndes hatte sich Audi 2011 erstmals mit einem eigenen temporÀren Bau auf der IAA prÀsentiert. Dem dynamischen von Freiformen geprÀgten VorgÀnger folgt 2013 ein streng geometrischer Bau.
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Das freistehende GebĂ€ude mit insgesamt rund 3.400 qm GrundflĂ€che prĂ€sentiert sich von auĂen als streng geometrischer und scheinbar schwebender weiĂer Kubus. Ein 4 m hohes verspiegeltes Fassadenband rund um das Erdgeschoss trĂ€gt das Thema der âhĂ€ngenden Stadtâ nach auĂen und lĂ€sst das GebĂ€ude scheinbar schweben. Ăber erhöhte BrĂŒcken gelangt der Besucher in das Innere.
HĂ€ngende
Stadt
Im Inneren eröffnet sich eine urbane Welt, geprĂ€gt von einer zukunftsorientierten AtmosphĂ€re mit ĂŒberraschenden Sichtweisen: Die Stadt â Sinnbild fĂŒr die AusprĂ€gungen des mobilen und urbanen Lebens â steht Kopf!
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Die âhĂ€ngende Stadtâ wird mit aufwĂ€ndigen Beamer-Projektionen und insgesamt 11,2 Millionen LED-Pixeln bespielt und erweckt so vielfĂ€ltige urbane Szenerien zum Leben: Stadtviertel, StraĂen und PlĂ€tze unterschiedlicher Proportionen schweben ĂŒber den Köpfen der Besucher. Spiegel an der Decke und den WĂ€nden erweitern die Stadt-Landschaften ins Unendliche, spielen mit dem Glanz der GroĂstadtlichter und setzen die ausgestellten Audi-Modelle mit dem Raum thematisch in Beziehung.
Die Stadt war seit jeher Versammlungsort, wo Botschaften geschaffen und transportiert wurden, deswegen wird die âhĂ€ngenden Stadtâ hier zum kommunizierenden Raum fĂŒr die Antworten von Audi auf die BedĂŒrfnisse der individuellen urbanen MobilitĂ€t.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
Virtuelle Welten
Die âhĂ€ngende Stadtâ erweckt vielfĂ€ltige urbane Szenerien zum Leben: Stadtviertel, StraĂen und PlĂ€tze unterschiedlicher Proportionen schweben ĂŒber den Köpfen der Besucher. Spiegel an der Decke und den WĂ€nden erweitern die Stadt-Landschaften ins Unendliche, spielen mit dem Glanz der GroĂstadtlichter, schaffen Raumdramaturgien und setzen die ausgestellten Audi-Modelle mit ihnen thematisch in Beziehung.
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Architektur, Medienbespielungen und geheimnisvolle Lichtinstallationen ergeben gemeinsam eine eindrĂŒckliche Marken- und Erlebniswelt, die dem Besucher neue Perspektiven auf die Vielfalt der urbanen MobilitĂ€t von morgen bietet.
Thematische
RundgÀnge
Entlang zentraler Boulevards und PlĂ€tze begeben sich Besucher:innen auf eine Reise durch unterschiedliche urbane Szenerien. Medial bespielte ThemenhĂ€user zeigen unter ihren DĂ€chern innovative Lösungen fĂŒr die individuellen MobilitĂ€tsbedĂŒrfnisse. Unter den Baumwipfeln von Steineichen kann man sich ĂŒber intelligente Antriebskonzepte fĂŒr emissionsfreies Fahren informieren. Dort wo Technologie und Design im Mittelpunkt stehen, spiegelt durch ĂŒberdimensionale, ĂŒber Kopf hĂ€ngende bunte Neonwerbung die KreativitĂ€t und Innovationskraft einer Weltstadt wider und thematisiert etwa vernetztes Fahren, Assistenzsysteme und die Designphilosophie von Audi.Â
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Die LED-Installation des KĂŒnstlers Moritz Waldemeyer, interaktive Exponate, ein Fotoautomat und das âlebende GĂ€stebuchâ des Kalligrafie-KĂŒnstlers Patrick Hartl runden das ganzheitliche Markenerlebnis ab.
Fotos © Andreas Keller, Altdorf
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Next Mobility
Audi

The Power of Four
Audi | IAA
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We love Gold
We love Gold.
Awards bei SCHMIDHUBER
Innovation und KreativitĂ€t sind in unserer DNA verankert. Unsere ĂŒber 300 internationalen Awards sind eine wertvolle BestĂ€tigung, die uns motiviert und antreibt. Und das Beste: We are Kreativagentur #1! Drei Jahre in Folge belegten wir Platz 1 im Kreativranking der renommierten Branchenmedien W+V und Horizont in der Kategorie Kommunikation im Raum.
Wir arbeiten nicht fĂŒr Anerkennung und Prestige, sondern fĂŒr zufriedene Kunden:innen und epische Projekte. Unser Antrieb sind die Emotionen, die unsere Inszenierungen erzeugen und die positiven Ergebnisse, die unsere Kunden:innen damit erzielen. Wenn wir damit auch noch die Branchenkenner:innen und Juries ĂŒberzeugen, ist das natĂŒrlich eine schöne Krönung.Â
Susanne Schmidhuber | Founding Partner von SCHMIDHUBER
Warum
Awards?
Award-Juries setzen sich aus hochkarĂ€tigen Designern:innen und BranchenÂkenner:innen zusammen, die unter strengen Richtlinien alle Arbeiten auf DesignqualitĂ€t, Innovation und Aussagekraft bewerten. Eine verliehene Auszeichnung ist damit immer eine unabhĂ€ngige und glaubwĂŒrdige Anerkennung. Unseren Kunden:innen bringt es Positionierung, Prestige und PR. Und uns als Designagentur auch.Â
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Experience Center Nanjing
Exciting
Possibilities
Markenzentrum, Begegnungsort und Eventlocation in Nanjing
Neben dem Siemens Showroom in Shanghai ist dies nun unser zweiter FuĂabdruck, den wir fĂŒr unseren Kunden Siemens HausgerĂ€te in China hinterlassen! Das Experience Center in Nanjing 300 km westlich von Shanghai ist Markenzentrum, Begegnungsort und Eventlocation in Einem. Das Designkonzept basiert auf dem interaktiven Erleben der Marke Siemens und vereint alle Themen rund um den Markenkern Exciting Possibilities.
“Hier brauchen wir noch ein gutes Zitatâ
Jan Domin | Partner bei SCHMIDHUBER
Brand
Sculpture
Zentrale Anlaufstelle fĂŒr alle Besucher:innen ist die Brand Reception mit integrierter Coffee Bar.
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DarĂŒber schwebt die Markenskulptur, die die Siemens Kernbotschaften bis in den stĂ€dtischen Raum hinaus trĂ€gt. Konzept, Design, technische Details sowie mediale Inhalte und Umsetzung wurden von uns realisiert.
Experience
Areas
Nicht nur die ausgestellten Produkte spiegeln die Siemens Kompetenz in Sachen Design, Technologie und Innovation wider, sondern auch das Interior Design. OberflĂ€chen, Farben und Materialien der sechs Experience Areas fĂŒgen sich in ein zusammenhĂ€ngendes Gestaltungskonzept ein.
Experience Center
Das Experience Center dient ab sofort als Veranstaltungsort fĂŒr interne und externe Trainings, Presse und Sales Events sowie als internes Film-Studio um allen Zielgruppen die Botschaft “Exciting Possibilities” live und vor Ort nahe zu bringen.
Fotos © BSH China HQ building
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Wandel im Handel
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House of Progress Tokyo
Audi | HoP Tokyo

Smart Living
Siemens | IFA

Vier Marken unter einem Dach
BSH | Swissbau
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New Brand Design
New Brand Design for VW
Volkswagen AG
We are a Powerhouse! Or at least a part of it. For the “New Volkswagen” weâve teamed up with other branding experts.Â
These days brand identity is so much more than just beautiful logos and perfect trade shows presences. Groundbreaking technologies have no value at all unless they address the needs of customers and market developments directly. The end customer wants to identify with the brand and be part of the lifestyle it embodies.
JĂŒrgen StĂ€rr | SCHMIDHUBER
Of course, the cooperation with other experts in the Powerhouse constellation has also helped to push everything to new heights: Itâs certainly showed us the new potential of partnership with other agencies. And the potential, of course, for the customer as well. Weâve not known it quite like this before. Basically, itâs a great experience all round championed by the openness that Volkswagen has shown from the start.
How to
Powerhouse
The challenge was to translate the new communication strategy into an innovative solution with classic, flexible, visually compelling, intelligent and emotional aspectsâall in equal measure. And this in the context of the growing significance of temporary spaces.
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Together with our partner Blackspace, we managed to develop a new Space Identity that can be applied to any spatial context. The resulting concept: “Vibrant Spaces,” will be rolled out in the form of a 360° brand experience to pop-up stores, events, trade shows or exhibitionsâconsistently conveying “100% New Volkswagen.”
Powerhouse
Success
The new Space Identity craves customer intimacy.
Over time it seeks to inspire, convince and draw
the customer in.
With the new brand design, we want to put people back in focus. SCHMIDHUBER and Blackspace understood what we needed in terms of spatial environments that connect via emotional content.
Sandra Waidelich | Head of Experience Marketing Volkswagen
3D
Branding
At the Frankfurt Motor Show 2019, the new VW 3D logo is on display for the first time as is the new Space Identity. Our powerhouse colleagues from MUTABOR, put the new brand design to life for the first time.
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Audi Revolut F1 Reveal
AUDI | F1 Reveal

Feel Audi
AUDI | IAA mobility

Audi Brand in Space Guideline
AUDI | Guideline

Inspired by Future. Driven by Technology.
Aumovio | IAA
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New Work oder New Working Culture?
New Work oder New Working Culture?
Kommentar von Michael Ostertag
Die Treiber der Bewegung sind divers und gewaltig. GenerationenÂverĂ€nderung, gesellschaftlicher Kulturwandel, Digitalisierung, neue Prozessmethodik oder einfach eine Pandemie.
Der Blick von Organisationen richtet sich zunehmend nach innen, auf den Kern ihres Daseins, auf ihre Menschen und deren gelebte UnternehmensÂkultur. Die Art der Zusammenarbeit erlebt eine Renaissance. Kaum eine Personalabteilung heiĂt noch Human Ressources. Es geht um das Talent Management der Zukunft. Darum, die richtigen Persönlichkeiten in einer meist sehr flexiblen und kollaborativen Art und oft auch nur auf Zeit zusammenzubringen und gemeinsam wachsen zu lassen.
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Selbst bei hardcore digitalisierten und prozessoptimierten Kunden mehren sich Begrifflichkeiten wie âpeople over processâ. Es werden aktive MaĂnahmen zur unternehmens-interkulturellen Begegnung getĂ€tigt wie z.B. Treffen ohne Agenda oder sogar einstĂŒndige Meetings, in denen die Agenda nur aus privaten Themen bestehen darf. Eine Gegenbewegung zur Ăberprozessualisierung? Der Versuch unser âSozialkontoâ wiederaufzufĂŒllen, mit dem wir seit Jahren schlecht gehaushaltet haben, von dem wir nicht nur wĂ€hrend der Pandemie nur noch entnommen haben?
Im Fokus unserer Arbeiten mĂŒssen sich immer diejenigen Menschen befinden, fĂŒr die eine solche Kultur geschaffen wird. Ich glaube an People based working.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
In jedem Fall erlebt dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeit-Mensch-Kultur unter dem Arbeitstitle New Work einen gewaltigen Perspektivwechsel. War es frĂŒher eine Betrachtung im KrĂ€ftedreieck von Digitalisierung – HR – Real Estate mit dem Fokus meist auf Effizienzsteigerung oder Kosteneinsparung, wird die Fragestellung heute auf viel bedeutsamerer und wirksamerer Ebene betrachtet. Es geht darum, Unternehmensleitbilder mit den richtigen Persönlichkeiten und einer neuen Einstellung zu Zusammenarbeit zu denken. Eine passende Umgebung und Wissenskultur zu etablieren. Neue Sinnstiftung in der Arbeit zu generieren und mit allen Mitarbeitern zu leben. Als Arbeitgeber zu verdeutlichen, warum eine Zusammenarbeit fĂŒr mich persönlich Mehrwert bringt und auf verschiedenen Ebenen meines Lebens bereichert und weiterentwickelt.
Dabei spielt auch irgendwann der Raum eine bedeutende Rolle, und daher schreibe ich diesen Beitrag. Als Spezialist fĂŒr Kommunikation im Raum habe ich in den letzten Jahren viele Marken in Richtung ihrer Konsumenten, Zielgruppen und MĂ€rkte mitentwickelt und zukunftsfĂ€hig aufgestellt, die nun (wieder-) entdeckte Wirkrichtung dieser Disziplin nach âinnenâ bringt ein TĂ€tigkeitsfeld empor, was meines Erachtens nach in seiner Wichtigkeit und ob seines Potentials noch gar nicht greifbar geworden ist.
Raum als
Storyteller
Egal ob es darum geht, Mitarbeiter zu motivierten Markenbotschaftern zu machen, neue Kulturen der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Weiterentwickelns zu etablieren oder eine klare Grundlage fĂŒr ein bewusstes UnterstĂŒtzen des Leitbildes und damit der Unternehmensziele zu schaffen – Raum kann das.
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Orte und RĂ€ume können fĂŒr Marken und Systeme weit mehr sein als einfache (Employer-) Branding MaĂnahmen oder prozessunterstĂŒtzende âGehĂ€useâ. RĂ€ume erzĂ€hlen Geschichten, RĂ€ume erzeugen IdentitĂ€t, geben Halt und Orientierung und beeinflussen so maĂgeblich das eigene Tun und Handeln.
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Mit diesem Wissen im Hintergrund gestalten wir im weiten Themenfeld von âNew Workâ Lösungen, die nachhaltig Werte schaffen und Haltungen vermitteln. Viele Arbeiten der letzten Jahre sind dabei echte Hybride geworden, haben wĂ€hrend der Bearbeitungsphase an Klarheit und Zielen zugelegt oder VerĂ€nderung erfahren und treiben nun mehrere Ebenen unserer Kunden. Egal ob im Dienste der Markenkommunikation, zur Vertriebsoptimierung oder auch mit Wirkrichtung Wissenskultur und Zusammenarbeit. Superspannend auch die Neudefinition der Office-Funktion wĂ€hrend und v.a. nach der Pandemie.
Methodiken und
Transformationen
Interessant ist dabei, wie trotz ausgefeilter Methodiken und allem Vorwissen die Lösungen meist nicht einfach kategorisierbar und auch nur von begrenzter Lebensdauer sind. So können SystemansĂ€tze wie “activity based working” oder non-territoriale Arbeitsplatzkulturen in manchen Bereichen Mehrwert erzeugen. Ăbertragen auf ein Ă€hnliches Unternehmen gleicher Branche und GröĂe können sie aber grandios scheitern. Viele erfolgreiche Transformationen bedienen sich daher eines sehr differenzierten und auch empirischen Weges. Und die wenigsten haben die Meinung, dass eine New Work Kultur jemals einen stabilen Endpunkt erreicht haben wird.
Mich fasziniert die MultidimensionalitÀt und wachsende Bedeutsamkeit des Themas, gerade vor dem Hintergrund des Generationenwandels, der Sinnhaftigkeit von Arbeit und der momentan sehr beschleunigten Virtualisierung von Zusammenarbeit.
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Kommunikation als Katalysator
Die Treiber der Bewegung sind divers und gewaltig. GenerationenverÀnderung, gesellschaftlicher Kulturwandel, Digitalisierung, neue Prozessmethodik oder einfach eine Pandemie.
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SCHMIDHUBER Future Work
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Future Work Spaces
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Headquarter Welcome Passage
Trumpf | Welcome Passage
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Wandel im Handel
Gut designed
Mit dem Wandel Schritt halten
Dass die Digitalisierung den Einzelhandel vor neue Aufgaben stellt, ist lange bekannt. Die VerĂ€nderungen sind bereits sichtbar und stehen in einer gewissen Tradition: aus KrĂ€merlĂ€den wurden SupermĂ€rkte, aus SupermĂ€rkten KaufhĂ€user und schlieĂlich Einkaufszentren. Mit dem Aufkommen von Teleshopping und VersandhĂ€usern hat der stationĂ€re Einzelhandel zum ersten Mal eine Verschiebung erfahren, die sich mit Onlinehandel weiter verstĂ€rkt. Doch damit ist die Disruption noch lange nicht abgeschlossen: Der Einzelhandel steht mehr denn je vor der Herausforderung, seine Kunden:innen zu binden, indem er ihnen Vorteile bietet.
âEs geht vor allem darum, die Vorteile des Ăkosystem und der darin verknĂŒpften Services des Handels, das aus vielen Teilen besteht, fĂŒr die Kunden:in transparent zu machen. Die Prozesse des Digitalen mĂŒssen fĂŒr den Kunden:in verstĂ€ndlich sein, damit er seine Benefits erkennt und schĂ€tzen lernt.â
Jan Domin | SCHMIDHUBER
Zukunft des
stationÀren Handels
Schaut man in Umfragewerte der letzten Jahre, dann wandelt sich der Handel bis in 10 Jahren nach EinschĂ€tzung von rund 2/3 der HĂ€ndler:innen vor allem im Bereich der Bezahlsysteme. Niemand muss mehr lange Schlange stehen, wenn beim Verlassen des GeschĂ€fts automatisch bezahlt wird – durch die digitale Erfassung der Daten. Mehr als die HĂ€lfte der HĂ€ndler:innen sieht die Zukunft der LĂ€den in Form von Showrooms, in dem Produkte getestet und anschlieĂend im Online-Shop des HĂ€ndlers:in bestellt werden können. Und immerhin jeder Zweite geht davon aus, dass der Mehrwert der angebotenen Waren durch Erlernbarkeit mit Virtual Reality steigt und die Ladenöffnungszeiten durch 24/7 mit dem Onlinehandel gleichziehen muss.
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Doch was bedeutet das fĂŒr die Entwicklung des Designs?
Easy Shopping!
Wie der Supermarkt der Zukunft aussehen könnte, war auf der Expo Milan 2015 zu sehen. Coop und Amazon Go haben den Supermarkt der Zukunft vorgestellt. Als zentrale Entwicklungsschritte in Richtung Zukunft des stationĂ€ren Handels fĂŒr den Alltagsbedarf lassen sich Information, Service, Zeit und Umweltbewusstsein ablesen. Interaktive Displays bieten alle erdenklichen Informationen zu Inhaltsstoffen, RezeptvorschlĂ€ge, Herkunft des Produkts bis hin zum ökologischen FuĂabdruck und dienen gleichzeitig als Navigationshilfe durch den Shop und das
Angebot.
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Die logistischen Vorteile liegen auf der Hand: Das Kaufverhalten kann in Echtzeit im Warenwirtschaftssystem verarbeitet werden ebenso wie das InformationsbedĂŒrfnis des Kunden:in. Der Kunde:in ist eben nicht mehr nur User, er ist ein kompetentes Teil des Systems – ein enorm wertvoller Teil noch dazu, denn durch die digitale Transformation und den permanenten Datenaustausch gibt jeden Kunden:innen Aufschluss darĂŒber, was funktioniert und wo Optimierungsbedarf besteht. Im Gegensatz zu Asien wird diese Transparenz in Deutschland (noch) kritisch gesehen, tatsĂ€chlich aber liegt ein groĂer Service-Vorteil darin, dass Angebot und Nachfrage sich so schnell und kundenfreundlich wie noch nie angleichen.
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Neben dem Redesign der Regale, der Informationstafeln steht vor allem der Kassenbereich im Fokus, denn hier schlĂ€gt der Zeitfaktor zu Buche. Doch Warteschlangen gehören der Vergangenheit an, wenn der Kunde ĂŒber sein Smartphone mit dem digitalen Bezahlsystem des Supermarktes verbunden ist, das seine EinkĂ€ufe automatisch erfasst und von seinem Kundenkonto abbucht.
Digitale
Strategien
Jan Domin, Partner bei SCHMIDHUBER, sieht die Hauptaufgabe des Designs der digitalen Aspekte, die auch im stationĂ€ren Handel eine immer gröĂerer Rolle spielen. âEs geht vor allem darum, die Vorteile des Ăkosystem und der darin verknĂŒpften Services des Handels, das aus vielen Teilen besteht, fĂŒr die Kunden:innen transparent zu machen. Die Prozesse des Digitalen mĂŒssen fĂŒr den Kunden:in verstĂ€ndlich sein, damit er seine Benefits erkennt und schĂ€tzen lernt.â Die Strukturen des Handels verĂ€ndern sich online und werden an die Herausforderungen offline angepasst. Der digitale Wandel hat aber nur zeitverzögert sichtbare Wirkung. âWir Designer arbeiten momentan noch ĂŒberwiegend an den ĂbergĂ€ngen zwischen online und offline, bis der Wandel vollzogen ist. Eines der gröĂten Potentiale ist aber heute schon absehbar: der frei werdende Raum, wenn etwa groĂflĂ€chige SupermĂ€rkte und ParkplĂ€tze ĂŒberflĂŒssig geworden sind, weil der Supermarkt der Zukunft zu uns kommt oder wir unsere Bestellungen in einem Drive-Through abholen.
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Andere Bereiche des stationĂ€ren Handels sind natĂŒrlich ebenso vom Wandel betroffen. âShops haben frĂŒher besonderen Wert auf die ProduktprĂ€sentation gelegt, heute ist die Themenkommunikation wichtiger. Es geht darum, Kunden:innen die Fragen zu beantworten, die ihn beschĂ€ftigen â wie beispielsweise individuelle Services oder das Thema Nachhaltigkeit. Das ĂŒberzeugt ihn von einer Marke.â, sagt Michael Ostertag, Management Partner bei SCHMIDHUBER. âWir mĂŒssen uns bewusst machen, dass der stationĂ€re Handel in der Zukunft hauptsĂ€chlich dazu da sein wird, die Kaufentscheidung zu beeinflussen. Wir gehen in Richtung Flagshipstore mit angebundenem Onlinehandel.â
âShops haben frĂŒher besonderen Wert auf die ProduktprĂ€sentation gelegt, heute ist die Themenkommunikation wichtiger. Es geht darum, dem Kunden die Fragen zu beantworten, die ihn beschĂ€ftigen â wie beispielsweise individuelle Services oder das Thema Nachhaltigkeit. Das ĂŒberzeugt ihn von einer Marke.â
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
VisionÀre
Projekte
Ein ebenfalls vor lĂ€ngerer Zeit gestartetes Experiment im Bereich Shop-Architektur wurde 2015 in Hamburg lanciert. HausgerĂ€te & Friends war der Versuch eines HausgerĂ€tehĂ€ndlers den klassischen Handel mit Komponenten des Online Shoppings zu verbinden. Dazu wurden die GeschĂ€fte mit digitalen Produktkonfiguratoren ausgestattet sowie mit Displays, die alle GerĂ€te in OriginalgröĂe erfahrbar gemacht haben. Diese digital motivierte Erlebniswelt war das Zentrum des Shops und dazu gedacht, alle KundenwĂŒnsche prĂ€sentieren zu können, als virtuelle RealitĂ€t mit dem Mehrwert der persönlichen Beratung durch einen FachverkĂ€ufer. Eine Richtung die durchaus Sinn ergibt, da sie die Vorteile des stationĂ€ren Handels wie persönliche Beratung, gewachsenes Vertrauen in HĂ€ndler:innen vor Ort, Serviceleitungen etc. mit dem unendlich groĂen Angebot des Online Handels verbindet. Der Versuch war nicht von langfristigem Erfolg gekrönt.
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âDer Wandel rechnet sich nicht.â und âDer Kunde:in ist noch nicht bereit.â, sind die SĂ€tze, die man am hĂ€ufigsten als ErklĂ€rung zu hören bekommt, warum visionĂ€re Projekte nicht verfolgt werden. Michael Ostertag sagt dazu: âReales Kaufverhalten kann nicht digital gespiegelt werden. Hier fehlen noch belastbare Erfahrungswerte, hier ist Pioniergeist gefragt. Die Chancen liegen auf der Hand, das Kaufverhalten der Kunden:innen verĂ€ndert sich kontinuierlich. Risikobereitschaft und einem langer Atem werden sich in der Zukunft auszahlen.â
Fotos © Jörg Hempel, Aacchen
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Experience? Identity!
Experience?
Identity!
Eine Meinung von Michael Ostertag
Die Branche ist im Umbruch. Mal wieder. Man munkelt, dass der Königsweg zum Erfolg ĂŒber Experience fĂŒhrt. Jede Marke ist aufgeladen mit einem Versprechen auf Abenteuer, Zufriedenheit oder Sicherheit, je nachdem.
Tut mir leid, ich sehe das anders. Nicht falsch verstehen, ich liebe Abenteuer, Zufriedenheit und Sicherheit, aber ich liebe auch noch etwas anderes: Ehrlichkeit. AuthentizitÀt ist ein Wert und ein Versprechen, in dem alles andere eingeschlossen ist, weil man meint, was man sagt und zu dem steht, was man ist. Meine These lautet darum: Identity BEATS Experience, denn IdentitÀt gibt Sicherheit. Erlebnisse sind nur dann sinnvoll, wenn sie unverwechselbar an eine Marke gebunden sind.
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Ich möchte nicht abwarten, bis die Frage Identity VERSUS Experience vom Markt entschieden wird. Denn ich sehe es als meine eigentliche Aufgabe an, in einer Kreativagentur Marken so zu kommunizieren, dass sie verstÀndlich und nachhaltig sind.
AuthentizitÀt ist ein Wert und ein Versprechen, in dem alles andere eingeschlossen ist, weil man meint, was man sagt und zu dem steht, was man ist. Meine These lautet darum: Identity BEATS Experience, denn IdentitÀt gibt Sicherheit. Erlebnisse sind nur dann sinnvoll, wenn sie unverwechselbar an eine Marke gebunden sind.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
Was macht eine Marke glaubhaft?
Bei SCHMIDHUBER steht darum immer ein kreativ-analytisches Experiment an erster Stelle. Wir stellen uns ganz klassisch Grundfragen: Was ist eine Marke. Was macht sie glaubhaft?
Was unterscheidet sie von ihren Mitbewerbern? Welche Assoziation soll sie beim Kunden hervorrufen? Oder anders formuliert: Was ist die IdentitÀt der Marke, die wir kommunizieren?
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Ein Sprung zurĂŒck in der Zeit ist hilfreich, um zu verstehen, in welche Richtung unsere Branche sich entwickelt. Es genĂŒgt nicht mehr, das Alleinstellungsmerkmal des Markenkerns als Argument einzusetzen, um die Kaufentscheidung der Kunden zu forcieren. DafĂŒr Ă€hneln sich Design, Nutzerfreundlichkeit, technische Möglichkeiten und PrĂ€sentationsformen der Anbieter einer Produktgruppe zu stark.
Distinktionsmerkmale ĂŒber das Konsumgut sind keine ausreichende Markenbotschaft. AuĂerdem ist die Geschwindigkeit, mit der Innovationen auf den Markt kommen, mittlerweile extrem hoch. Eine Fokussierung auf ein spezifisches Produkt scheint schon darum wenig sinnvoll.
Ist das so?
Muss das so sein?
Ja und Nein. Ja, weil das, wovon das moderne MarkenverstĂ€ndnis lange Zeit ausgehen konnte, nĂ€mlich dass ihr Erfolg sich darin zeigt, dass eine Zielgruppe sie anhand ihrer Produkteigenschaften erkennt, nicht mehr alleine gĂŒltig ist. Nein, weil es mindestens ebenso relevant ist, dass die Zielgruppen deutlich nachhaltiger differenzieren. Es geht den Kunden heute nicht mehr hauptsĂ€chlich darum, sich ĂŒber eine Marke zu profilieren, dafĂŒr sind die Angebote zu Ă€hnlich und der Kunde ist deutlich besser informiert. Kaufentscheidungen hĂ€ngen darum von mehr ab, als einem Markenversprechen, sie hĂ€ngen davon ab, dass die Marke hĂ€lt, was sie verspricht.
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Erlebnisse stĂ€rken die Marke, wenn sie in Zusammenhang mit ihr stehen. Nur Identity hat sich ĂŒberholt. Nur Experience wird das sehr bald auch. Darum prĂŒfen wir die Begeisterung fĂŒr Erlebnisse und denken die notwendige RĂŒckkopplung an die Marke immer mit. Damit sie nicht verloren geht auf dem Jahrmarkt der Möglichkeiten. Wir bei SCHMIDHUBER nennen das Renitenz: Wir nehmen Trends wahr und bleiben dabei, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, um sie in Chancen zu verwandeln. Mit gesundem Menschenverstand. Mit Erfahrungswerten und Leidenschaft. Ganz ehrlich.
âWir nehmen Trends wahr und bleiben dabei, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, um sie in Chancen zu verwandeln. Mit gesundem Menschenverstand. Mit Erfahrungswerten und Leidenschaft. Ganz ehrlich.â
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
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Eintauchen in die Markenwelten der BSH
BSH | IFA

Progress you can feel
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Audi | HoP Wien

New Work oder New Working Culture?
SCHMIDHUBER Future Work
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Next Point of Sale
Next Point
of Sale
Die Zukunft des Handels
Der Point of Sale ist lĂ€ngst nicht mehr ein Raum, der allein dem Einkauf dient. Er hat sich zu einem Ort entwickelt, der Menschen begeistert, zum Verweilen einlĂ€dt und ein Erlebnis bietet, das den Wunsch nach Konsum weit ĂŒbersteigt. Er ist ein Point of Excitement, ein Point of Communication und ein Point of Perception.Â
Das klassische Kauferlebnis weicht der sinnlichen Wahrnehmung, dem angeregten Austausch und einem intensiven Erleben. Wie aber gestalten sich nun die RĂ€ume, die diesen neu definierten Ort umgeben? Was bedeutet das fĂŒr die Marken und die Produkte, die in diesem Umfeld dargestellt werden? Und welche Antworten finden Architekten:innen und Gestalter:innen auf die Fragen, die diese neue Art von PrĂ€sentation an sie stellt?
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Michael Ostertag im Interview mit Cornelia Gross von der Interior Fashion Ausgabe 06|2017.
FrĂŒher sind wir ĂŒber das Design und den Raum in die Welt der Markenkommunikation eingestiegen. Heute nutzen wir die Leitthemen des Marktes sowie die Geschichten der Marken die sie ausmachen und die sich erzĂ€hlen und inszenieren lassen.
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
MarkenprÀsentation von Morgen
IF: Herr Ostertag, seit mehr als 30 Jahren beschÀftigt sich die Agentur Schmidhuber mit der kreativen Inszenierung von Marken im Raum. Wie hat sich Ihr Aufgabenfeld und Ihre Arbeitsweise als Gestalter in dieser Zeit verÀndert?
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Michael Ostertag: FrĂŒher sind wir ĂŒber das Design und den Raum in die Welt der Markenkommunikation eingestiegen. Heute nutzen wir die Leitthemen des Marktes sowie die Geschichten der Marken die sie ausmachen und die sich erzĂ€hlen und inszenieren lassen. Wir sind also stĂ€rker in die Markenentwicklung und ins Storytelling eingestiegen und entwickeln dann erst die RĂ€ume und Designs dazu.
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IF: Kann man also behaupten, Sie sind im ersten Schritt als Unternehmensberater tÀtig und erst im weiteren Verlauf des Projekts Gestalter?
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Michael Ostertag: Wir sehen uns eher im Bereich Markenberatung â ein Mix aus Markenkommunikations- und Designagentur. Wir beschĂ€ftigen neben Architekten und Designern auch Kommunikationsstrategen, um das Thema Markenkommunikation mit dem Thema Design, Erlebnis und Architektur zu verheiraten. FĂŒr diese Herangehensweise an Projekte haben wir vor ein paar Jahren eine Kernidee â die vier Dâs â entwickelt. Sie stehen fĂŒr Discover, Dimension, Design und Deliver und stellen eine vereinfachte Struktur dar, die unsere internen Prozesse gliedert, ohne dabei die KreativitĂ€t einzuschrĂ€nken. Sie beschreiben im Prinzip den Weg von Strategie und Konzept ĂŒber das Design bis hin zur Umsetzung.
IF: Ihr âSpezialgebietâ ist die Inszenierung von Marken auf MessestĂ€nden, in Pop-up-Shops oder Showrooms. Wie gestaltet sich die Integration von neuen Technologien in diesem Bereich bzw. wie wichtig ist der Einsatz von neuen Medien gerade in dieser âschnelllebigen” Branche?
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Michael Ostertag: Die Schnelllebigkeit treibt uns manchmal bis an die Grenzen von Markenstrategien, denn man muss den Kunden in der Kommunikation auf einen zielgerichteten Weg mitnehmen. Wenn sich dieser jedes Jahr komplett verĂ€ndert, bricht auch das Vertrauen in eine Marke. GroĂe Corporate-Architecture-Projekte sind auf 20 bis 40 Jahre geplant und dementsprechend auch âalterungsfĂ€higâ gestaltet. Anders als temporĂ€re Architektur wie MessestĂ€nde oder Pop-up-Stores, bei denen wir das GlĂŒck haben, die Marke immer genau am Puls der Zeit prĂ€sentieren zu können. Wir mĂŒssen in diesem Bereich ganz anders mit Technik umgehen und können neue Technologien aus anderen Branchen importieren und einsetzen. DafĂŒr haben wir uns in den vergangenen Jahren auch stark mit der Forschung und der Lehre vernetzt.
Marke am
Puls der Zeit
IF: Wie schwierig ist es, fĂŒr eine Marke im Spannungsfeld zwischen langlebigen Konzepten und Inszenierungen am Puls der Zeit zu arbeiten?
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Michael Ostertag: Richtig langlebige Konzepte bzw. eine dauerhafte Markenstrategie gibt es in diesem Sinne nicht mehr. Ein aktuelles Thema, das auch mich sehr beschĂ€ftigt, ist, dass wir Menschen nur noch mit kurzfristigen Erlebnissen angesprochen werden und keine langfristigen Ziele mehr haben â auch in der Markenkommunikation. Damit geht aber zu einem gewissen Grad auch das Vertrauen in Marken verloren. Die Kaufentscheidung, die man frĂŒher sehr mit den Werten einer Marke verbunden hat, wird heute, in unserer lauten, erlebnisreichen Zeit von âoberflĂ€chlichenâ Anreizen ausgelöst. Aber genau deswegen braucht man, neben aktuellen Leitthemen, eine starke IdentitĂ€t der Marke. Und die wird meiner Meinung nach in den kommenden zehn Jahren eine Renaissance erleben. Denn die Fragen: âWofĂŒr steht eine Marke?â, âWas macht eine Marke authentisch und glaubhaft?â und âWas bietet sie mir persönlich?â sowie die grundsĂ€tzliche Haltung einer Marke wird wieder mehr zum Einflussfaktor fĂŒr die Markenzugehörigkeit von Menschen.
Die Fragen: âWofĂŒr steht eine Marke?â, âWas macht eine Marke authentisch und glaubhaft?â und âWas bietet sie mir persönlich?â sowie die grundsĂ€tzliche Haltung einer Marke wird wieder mehr zum Einflussfaktor fĂŒr die Markenzugehörigkeit von Menschen.
Michael Ostertag | Partner bei SCHMIDHUBER
Fotos © Jörg Hempel, Altdorf
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Modularer Markenraum AreA1
Modularer
Markenraum
A1 Driving Experience im Herzen Europas
Ein modularer, mobiler Markenraum mit Driving Experience fĂŒr den Audi A1. Das Konzept: âDort sein, wo die Kunden sind – in Toplagen europĂ€ischer Metropolen.â AreA1 kombiniert skalierbar Markenraum und crossmediales Info-/Entertainment rund um Audi und A1.
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Die GebĂ€udemodule leiten ihre Formensprache vom Singleframe-KĂŒhlergrill des A1 ab und bilden eine stark sichtbare Markenarchitektur. Verschiedene Kitâs von 165 – 1.000 sind in ihrer Anordnung und GröĂe variabel. Ein 10 m breites und 8 m aufragendes Audi A1-Landmark strahlt ĂŒber den Strand von Barcelona.
Crossmedia Event
Anstatt der ĂŒblichen Eventausstattung mit Rigging, Scheinwerfern und Lautsprechern, ist die Roadshow ein komplett durchgestalteter mobiler Markenraum. Das hierfĂŒr entwickelte Möbelkonzept aus einem Guss. Eigens entwickelte Lichtmasten mit programmierbarem Showlicht und Soundsystem sorgen nachts fĂŒr eine stimmungsvolle Show. Eine echte âurban islandâ in Barcelonas Top-Lage.
Der Vorsprung-Gedanke bei Audi, der bei allen Markenauftritten – Messe wie Flagshipstore – in hochwertigen Materialien, OberflĂ€chen und Verarbeitung Ausdruck findet, prĂ€gt auch die Architektur von AreA1.
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Einzelne GebĂ€udemodule, die den Singleframe-KĂŒhlergrill des Audi A1 in Raum ĂŒbersetzen, bilden eine starke und weit sichtbare Markenarchitektur, die gleichzeitig modular ist. Verschiedene Kitâs von S bis XL, die je nach GröĂenvariante in nur 3 bis 10 Tagen aufgebaut werden können, sind in ihrer Anordnung und GröĂe variabel und erlauben eine Vielfalt an rĂ€umlichen Kompositionen und offenen und geschlossenen Perspektiven.
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Auch das eigens entwickelte Möbelkonzept verwendet neue Materialien, ist elegant und gleichzeitig Outdoor geeignet. Die Schaumstoffmöbel und Theken sind mit einer speziellen Gummierung beschichtet und bestechen durch eine ganz eigene Haptik. Scharfe Kanten, keine StöĂe und NĂ€hte, alles ist aus einem Guss.
âMit der Roadshow AreA1 haben wir ein Konzept geschaffen, das auf alle Situationen im urbanen Raum eine Antwort findet. Kundenbegeisterung ist das Marketingthema der Zukunft. DafĂŒr gestalten wir RĂ€ume.â
Michael Ostertag | SCHMIDHUBER
A1 Driving
Experience
Hier trifft man sich, hier startet die âDriving Experienceâ, wo die Besucher mit Audi-Fahrtrainern mitfahren dĂŒrfen: Sofort geht es mit hoher Geschwindigkeit in eine Vollbremsung, weiter in Kurven und Loops rĂŒckwĂ€rts in den Schleudertest mit 180°-Wendung auf der bewĂ€sserten glatten Edelstahlplatte und weiter in langsamer Fahrt durch die Quaterpipe. Erlebnis pur.
Fotos © Andreas Keller, Altdorf
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