ADC verleiht 3 Nägel und eine Auszeichnung an Schmidhuber + Partner

Gleich drei der begehrten Nägel und eine Auszeichnung gehen an Schmidhuber + Partner beim diesjährigen ADC Festival. Silber gab es für das Gesamtprojekt Deutschen Pavillon auf der EXPO 2010 in der Kategorie Kommunikation im Raum sowie Bronze für die Kugelshow in der Kategorie Event, Silber für die kinetische „Mediawall“ von Audi auf dem Autosalon Genf 2010, außerdem eine Auszeichnung für den „Markenraum als Geschichtenerzähler“ von Audi auf der Mondial d'Automobil Paris 2010.

Bei der Preisverleihung am Freitag, den 6. Mai in Frankfurt am Main, vergab die Jury 15 goldene, 73 silberne und 131 bronzene Nägel sowie einen Grand Prix für die Arbeit "Save as WWF" von Jung von Matt. Im Zentrum des ADC Festivals steht die Ausstellung mit mehr als 6700 Arbeiten aus den Bereichen Werbung, digitale Medien, Design, Editorial, Fotografie, Film und Text. In der Kategorie Kommunikation im Raum gab es, wie auch im Vorjahr, keinen goldenen Nagel, dafür 8 mal Silber, 3 mal Bronze und 5 Auszeichnungen. Bei dieser Bilanz können sich die Markenarchitekten Schmidhuber + Partner aus München besonders über ihre Erfolge freuen.

Die ADC Nägel gehören zu den wichtigsten Kreativpreisen in einer Reihe von insgesamt 16 Auszeichnungen, mit denen das Projekt bis heute geehrt wurde. Darunter ein red dot award, Gold beim Event-Award EVA sowie ein silberner ADAM in der Kategorie Markenwelten. Ebenso zwei iF-Awards, darunter Gold für die ausgezeichnete Gestaltung in der „Corporate Architecture, Messeauftritte/Ausstellungen”. Das Bureau of Shanghai World Expo Coordination verlieh den Golden Award für die „beste Umsetzung“ des Themas “Better City, better life”. Der Deutsche Pavillon auf der EXPO 2010 war eines der großen Expo-Highlights, der preisgekrönte Publikumsmagnet zählte mehr als vier Millionen Besucher.

Für Konzept, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons war die ARGE Deutscher Pavillon Shanghai gegründet worden, die sich perfekt ergänzte und ein erfolgreiches Team bildete. Gemeinsam brachten die drei ARGE-Partner eine weit reichende EXPO-Erfahrung und fundierte Kompetenz aus dem Bereich des temporären Bauens auch in China in das Projekt ein. Für das Architekturkonzept zeichneten die Münchner Markenarchitekten Schmidhuber + Partner verantwortlich, die Generalplanung verantwortete Schmidhuber + Kaindl. Die Ausstellungs- und Mediengestaltung stammt von der Stuttgarter Agentur Milla und Partner, der Bau lag in den Händen von NÜSSLI (Deutschland). Gesamtverantwortlicher Bauherr war das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das die Koelnmesse International als Durchführungsgesellschaft mit der Organisation und dem Betrieb des Deutschen Pavillons beauftragt hatte.

Silber für die Medieninszenierung „Mediawall“ des Audi A1 auf dem Automobil-Salon Genf 2010.
Große Bühne für den neuen „Kleinen“ mit maximaler Fernwirkung, das war die Aufgabe: Bühne und Szenenbild verbinden Produkt- und Medieninszenierung und ziehen den 20 m breiten Bühnenraum gleichsam in die Höhe. Zentrum des Messeauftritts wird eine Medieninszenierung, die sich mit dem realen Raum verschränkt: Die kinetische Wand setzt sich zusammen aus verschließbaren Präsentationsboxen für Fahrzeuge und verfahrbaren, Medien bespielten LED-Flächen, die so stetig verändernde, überraschende Welten und Perspektiven erzeugen. In unterschiedlichen Kapiteln wird der Besucher durch die einzelnen Themen des A1 geführt.

Auszeichnung für Audi auf der Mondial de l´Automobile Paris 2010: Der Markenraum als Geschichtenerzähler.
Ein weitere Auszeichnung verdienten Schmidhuber + Partner mit der Gesamtkonzeption, Gestaltung und Umsetzung des Messeauftritts von Audi auf der Mondial de l’Automobile Paris. Die Herausforderungen waren komplex: Erfolg sollte in der dritten Dimension erlebbar werden, herausragendes Design und Vorsprung durch Technik inszeniert werden. Entsprechend konsequent war die Lösung: Das Raumerlebnis selbst gab die Antwort. Dabei gingen Design und Umsetzung bahnbrechende Wege für eine temporäre Markenarchitektur. Dynamisch fließende Freiformen ohne rechten Winkel brachen mit gewohnten Sehweisen und sprachen mit den ausgestellten Fahrzeugen eine gemeinsame Sprache. Der neue Kommunikationsboulevard führte die Besucher durch alle Themen. In nur 11 Monaten Entwicklungszeit und 240 Stunden Aufbauzeit wurden diese hochkomplexen Formen umgesetzt.