Audi auf dem internationalen Autosalon Genf 2010

Beim Genfer Autosalon erleben Besucher vom 4. bis zum 14. März 2010 mit dem AUDI A1 eine Produktweltpremiere und die Zukunftsthemen der Marke, übersetzt in den Raum durch die Gestalter von Schmidhuber + Partner aus München. Zur Präsentation des A1 hat das Büro, das seinen Schwerpunkt auf Markenräume legt, einen visuellen Brückenschlag von der Kleinwagenklasse zur Oberklasse entworfen, der den neuen ‚Kleinen’ mit dem zweiten Messehighlight, dem großen A8 Hybrid verbindet. Darüber hinaus gestalten die Architekten die Szenografie der A1 Highlightbühne als großen medialen „Setzkasten“, der realen und medialen Raum ineinander verschränkt. Der Vorsprung-Gedanke bei Audi gilt auch für die Architektur des 2300 qm umfassenden Messeauftritts. Neue Technologien, Materialien und Oberflächen prägen den Stand. So erfährt auch die Terminalarchitektur von Schmidhuber + Partner einen weitern Evolutionsschritt: Weit spannende Bauteile und große Auskragungen formulieren das Thema Leichtbau.

Verschränkung von Medien, Raum und Kernbotschaften
Die Szenografie vermittelt die Kernbotschaften des A1, die sich nun auch an eine junge urbane Zielgruppe richten und welche sich mitunter durch Möglichkeiten wie der Individualisierung des Design sowie durch ein attraktives Infotainment-Paket ausdrücken. Konzipiert als modularer Setzkasten verschränkt die Bühne mediale und reale Raumabschnitte miteinander. Präsentationsboxen für Fahrzeuge in der bühnenrückwärtigen Wand wechseln sich ab mit quadratischen Flächen für die Medienbespielung. Die Architektur zieht die Bühnenfläche gleichsam in die Höhe und entfaltet somit nicht nur ihre Fernwirkung, sondern wird selbst zur bespielbaren Fläche, wie unter anderem für den Auftritt von Markenbotschafter Justin Timberlake. Außerdem bietet die A1-Tribüne als verbindendes Element zur eigenständigen A8-Präsentation dem Betrachter einen attraktiven Blick über beide Präsentationen sowie den gesamten Messeauftritt.

In den schon von weitem aufragenden Messeauftritt von AUDI führt die weiße Highlightspur, den Besucher in einen urban anmutenden Markenraum. Die aufragende über Eck laufende Gebäude-Spange definiert den Ausstellungsraum, ist visueller Fluchtpunkt und kommuniziert weithin sichtbar die Marke Audi. Die dynamische Aufstellung der Fahrzeuge auf der geschwungenen Fahrbahn mündet direkt in die Highlightinszenierungen von A 1 und A8 Hybrid.

„Leichtbau“ als Gelenk zwischen Produkt und Raum
„Der Auftritt in Genf markiert für uns eine neue Intensität in der Nähe, die Architektur zum Produktdesign einer Marke herstellen kann“, erklärt Michael Ostertag (37), Partner bei Schmidhuber + Partner und verantwortlich für das Projekt, das in 8 Monaten von der ersten Skizze bis zur Eröffnung realisiert wurde. Für Genf entwickelt er die Markenprägende Terminalarchitektur von AUDI, seit 2006 Inbegriff des Messeauftritts, um einen entscheidenden Evolutionsschritt weiter. Die weit spannenden Bauteile und großen Auskragungen der Standarchitektur kommen scheinbar ohne tragenden Gegenpol aus und lassen den Terminalrahmen vor dem Auge schweben.

Die exclusive Lounge übersetzt technologischen Vorsprung in räumliches Erlebnis. Zwei organisch fließende Möbelobjekte - mal Espressobar, mal Sitzmöbel - umspannen den Loungebereich und gehen sowohl in der Herstellung als auch in der Verfahrenstechnik völlig neue Wege. Beeindruckend und neu ist nicht zuletzt die Oberflächenversiegelung, die im Auge des Betrachters durch eine Art Chromatisierung den Effekt von poliertem Aluminium hervorruft. Auch hier zitiert die Materialität das Thema Leichtbau. Die gegenüberliegende Wand, bestückt mit 117 von Hand gepolsterten Wildlederpanelen aus englischer Manufaktur, verbindet Hightech mit Tradition und repräsentiert den technischen Führungsanspruch der Marke.